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Almuñécar

Das Klima – warum es Costa Tropical heißt

Der Name Costa Tropical ist nicht nur Marketing. Das Klima hier ist so mild, dass tropische Früchte angebaut werden können – etwas, das in Europa sonst fast nirgendwo möglich ist.

04.05.2026 · 1 Min. Lesezeit

Die Sonne geht über dem Mittelmeer auf, gesehen von einem Balkon im Playa Tropical
Die Sonne geht über dem Mittelmeer auf, gesehen von einem Balkon im Playa Tropical

Die Berge als Windschutz

Hinter der Küste erheben sich die Sierra Nevada und die Berge der Almijara wie eine Mauer. Sie fangen die kalten Winde aus Norden ab, sodass die Kaltluft aus dem Inneren Spaniens nur selten bis zum Meer vordringt. Gleichzeitig liegt die Küste nah an Afrika und grenzt an ein Mittelmeer, das die Wärme speichert.

Mild das ganze Jahr

Das Ergebnis ist ein Mittelmeerklima mit milden, etwas feuchten Wintern und warmen, sonnigen Sommern. Der Tourismusverband Andalusiens rechnet mit rund 300 bis 320 Sonnentagen im Jahr und einer Durchschnittstemperatur von etwa 20 Grad. Im Sommer dämpft die Meeresbrise die Hitze, sodass es selten so heiß wird wie im Landesinneren.

Der Wetterbericht trügt

Die Erfahrung im Playa Tropical zeigt, dass der Wetterbericht für Almuñécar fast immer etwa 10 Grad unter dem liegt, was man selbst spürt. Die Erklärung dafür ist, dass Vorhersagen und Klimadaten die Temperatur im Schatten messen. In der Sonne, im Windschutz der Berge und auf einem Balkon zum Meer hin fühlt sich das Ganze weitaus wärmer an – ein Januartag mit „14 Grad“ kann sich auf der Terrasse also durchaus wie T-Shirt-Wetter anfühlen.

Deshalb wachsen hier Mango und Avocado

Frost ist unten in den Tälern nahezu unbekannt. Genau das macht es möglich, hier Cherimoya, Mangos und Avocados anzubauen – und das ist der Grund, warum sich viele Dänen gerade diese Küste für das Winterhalbjahr ausgesucht haben.

Die Zahlen zu Sonnentagen und Temperaturen stammen vom Tourismusverband und variieren je nach Quelle.

Quellen